Irgendwann kommt die Zeit wo man doch mal an ein Backup seiner Daten denkt. Wenn man dann noch sechs alte Festplatten im Schrank liegen hat, glaubt man, einfach über den IDE-USB-Adapter an die Kiste und Daten kopieren.Also flugs die erste Platte aus dem Schrank geholt und festgestellt, das man ja Sata-Platten hat, an denen der Adapter nicht passt.
Ein schneller Ausflug zur Webseite seines Hardwareanbieters überzeugt einen, das ein Sata-Adapter nicht wirklich günstig ist (30€ je nachdem was er so alles kann)
Der eingebaute Raid-Controller Areca ARC-1220 hat derzeit nur 4 Platten belegt, also passen noch 4 rein und er ist hotplug-fähig.
Festplatte an gestöpselt, die E-Mail des Controllers bestätigt sofort, das eine neue Platte angesteckt wurde.
Sofort per Browser auf die Konfigurationsoberfläche des Controllers geschaut.. Tatsächlich. Platte erkannt, also flugs als Pass-Through eingerichtet und enttäuscht die Ausgabe von dmesg und fdisk -l angesehen.. Nix, Nada, garnix *grummel*
Also Suchmaschine.. ah, Areca sagt selber scan scsi-bus.
scsiadd -s 0 (der Controller hat das device scsi0 und den host 0)
Nix...
Irgendwann kam mal die blöde Idee.. der Controller schlägt für die Platte Channel=0, ID=0 und Lun=1 vor. Lun ist ja nur eine Unteraddressierung.
Also die Platte als Channel=0, ID=1 und Lun stellt er automatisch auf 0.
scsiadd -s ausgeführt und die Platte ist da *Jubel*
Daten schön gesichert, dann scsiadd -r 1 (die ID), dann wieder auf der Konfigseite das Laufwerk abgemeldet und schon darf man es abstecken und sicher im Schrank verstauen.


